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Ein `!Programmkino`!, auch `!Filmkunstkino`! oder `!Arthouse`!, ist ein `F33f`_`[Filmtheater`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Filmtheater]`_`f, das vorwiegend Filme außerhalb des `F33f`_`[Mainstreams`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mainstream]`_`f zeigt.
>>Contents
• `F0af`_`[Geschichte und Beschreibung`#geschichte-und-beschreibung]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Geschichte und Beschreibung
Programmkinos entstanden gegen Ende der 1920er Jahre an der `F33f`_`[Ostküste der Vereinigten Staaten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ostküste_der_Vereinigten_Staaten]`_`f. `*Art House Cinemas`* waren vor allem in den Großstädten der `F33f`_`[USA`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vereinigte_Staaten]`_`f weit verbreitet; um 1960 gab es dort etwa 500 derartige Einrichtungen.`:cite-ref-h-ningen-1-0[`F5bf`_`[1`#cite-note-h-ningen-1]`_`f] Oft gingen sie aus nichtkommerziellen `F33f`_`[Filmklubs`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Filmklub]`_`f hervor. Heute wird die Bezeichnung `*Arthouse`* umgangssprachlich als Gegenbegriff zum `*Mainstream`* verwendet.
Das Kinoprogramm wurde durch ein hauptsächlich akademisches Publikum geprägt, das sich für Filme jenseits amerikanischer Studioproduktionen interessierte. Im Arthouse-Kino kommen viele verschiedene Strömungen zusammen, die sich inhaltlich oft überschneiden. Vor allem europäische Filme fanden ihren Weg ins Arthouse, da sie sich aus einer anderen Erzähltradition heraus schon prinzipiell von den amerikanischen Produktionen unterschieden.
Im Rahmen von `F33f`_`[Retrospektiven`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Retrospektive]`_`f wurden außerdem ausgewählte Filme erneut aufgeführt. In den 1970er und 1980er Jahren etablierten sich die Programmkinos als Spielstätten für den `F33f`_`[Independent-`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Independentfilm]`_`f und `F33f`_`[Undergroundfilm`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Undergroundfilm]`_`f, von da an auch in Europa als Antwort auf die Versuche der angestammten Kinoindustrie, kleineren Kinos das aktuelle Kinoprogramm vorzuenthalten. Die so entstandenen Programmkinos sind – verglichen mit anderen Kinos – von der Verleihstrategie und den Vorgaben der `F33f`_`[Filmverleiher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Filmverleih]`_`f unabhängig.
In Deutschland beträgt der Anteil der Programmkinos am Kinomarkt heute etwa 17 Prozent; in anderen europäischen Ländern wie Frankreich oder der Schweiz bis zu 30 Prozent.`:cite-ref-h-ningen-1-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-h-ningen-1]`_`f] Viele Programmkinos in Deutschland waren seit 1953 in der Gilde deutscher Filmkunsttheater und seit 1972 in der AG Kino organisiert. 2003 vereinigten sich beide Verbände zur `F33f`_`[Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arbeitsgemeinschaft_Kino_–_Gilde_deutscher_Filmkunsttheater]`_`f.
Im Gegensatz zu den nichtkommerziellen `F33f`_`[Kommunalen Kinos`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kommunales_Kino]`_`f, die in der Regel von der öffentlichen Hand gefördert werden, sind Programmkinos privatwirtschaftlich organisiert. Die Programmgestaltung muss daher wirtschaftlich sein und kann sich nicht allein an cineastischen Kriterien orientieren. Viele Programmkinos werden daher von gemeinnützigen Vereinen und ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen. Eine Ausnahme gibt es in `F33f`_`[Heilbronn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heilbronn]`_`f: Die dort tätigen Kinostar Arthaus-Kinos spielen die öffentlich geförderte Reihe 'arthaus EXTRA', die somit die Funktion eines Kommunalen Kinos übernimmt.
>>Literatur
• Gregory A. Waller (Hrsg.): `*Moviegoing in America. A Sourcebook in the History of Film Exhibition.`* Blackwell, Malden 2001, ISBN 0-6312-2592-7, S. 233 ff.
• Barbara Wilinsky: `*Sure Seaters. The Emergence of Art House Cinema.`* University of Minnesota Press, Minneapolis 2001, ISBN 0-8166-3563-3 (Digitalisat im `F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f).
• Hans-Jürgen Tast: `*Kinos in den 1980ern. Beispiel: Berlin/West.`* Verlag Kulleraugen, Schellerten 2008, ISBN 978-3-88842-035-1.
>>Weblinks
Wiktionary: Programmkino
– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
• Website der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e. V.
• Programmkino.de – Kinomagazin der deutschen Arthouse-, Filmkunst- und Programmkinos
• Arthouse, Art House und Programmkino im `*Lexikon der Filmbegriffe`*
>>Einzelnachweise
`:cite-note-h-ningen-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-h-ningen-1-0]`_`f James zu Hüningen, `F33f`_`[Vinzenz Hediger`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vinzenz_Hediger]`_`f, Patrick Vonderau: Art house. In: `F33f`_`[Hans Jürgen Wulff`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hans_Jürgen_Wulff]`_`f (Hrsg.): `*Lexikon der Filmbegriffe.`*
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